Tipps für ein erfolgreiches Veränderungsmanagement

„Das haben wir schon immer so gemacht.“ Das ist der Satz, den keiner mehr hören kann. Wenn Sie heute im Unternehmen erfolgreich sein wollen, ist jetzt die Zeit gekommen, wo Sie andere Wege gehen müssen. Oft sind es drastische Veränderungen, manchmal auch nur kleine Schritte.

Wenn Sie Ihre Prozesse vernachlässigen, können Sie nicht mehr ruhig in die Zukunft schauen. Heutiges Change Management bedeutet nicht nur alleine die Bilanzzahlen zu betrachten, sondern auch die Menschen in Ihrem Unternehmen. Insbesondere die Stärken, Schwächen und mögliche Leistungspotenziale Ihrer Mitarbeiter, die durch falsche Behandlung verloren gehen. Veränderungen gelingen nur, wenn die Mitarbeiter und die Führungskräfte mitziehen. Durch falsche Informationspolitik bei geplanten Veränderungen, formiert sich Widerstand im Team und Sie gefährden maßgeblich den Erfolg Ihres Change Managements.

Was sollten Sie tun? Was sollten ganz weglassen?

1. Keine radikalen Umbrüche

Nach Möglichkeit Veränderungen in kleinen Häppchen servieren. Der Widerstand wächst bei den Mitarbeitern mit der Größe und Komplexitität. Außerdem machen Veränderungen den Menschen Angst.

2. Vertuschen Sie nichts

Gehen Sie davon aus, dass Ihre Mitarbeiter merken, wenn Sie etwas beschönigen, vormachen oder theoretisieren. Erläutern Sie also notwendige Veränderungen. Informieren Sie über die Ursachen und die Ziele von Veränderungsmaßnahmen. So beugen Sie Angst vor.

3. Gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter

Wenn Ihre Mitarbeiter erkennen, dass Sie es ernst meinen, nichts beschönigen und neue Wege gehen wollen (müssen), akzeptieren sie Ihre Entscheidungen – selbst wenn sie unpopulär sind.

4. Schnellschüsse sind selten erfolgreich

Manchmal müssen die Veränderungen sich erst entwickeln, sie müssen verstanden werden. Denn jeder Mitarbeiter oder auch Führungskraft denkt zu erst: Was bedeutet das für mich? Diese Frage wird kommen – sind Sie darauf vorbereitet.

5. Binden Sie Ihre Mitarbeiter stark ein

Besprechen Sie die Ziele und Befugnisse und neue Verantwortungsbereiche mit Ihren Menschen im Unternehmen. Qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter und coachen Sie Ihre Menschen auf die neuen Aufgaben hin.

Dabei hat sich herausgestellt, dass zwei Coaching-Maßnahmen am wirkungsvollsten für die Praxis sind und eine hohe Nachhaltigkeit bieten.

  • Die Verbesserungs-Kata
  • Die Coaching-Kata

6. Warum die Verbesserungs-Kata?

Seit Jahren dient Toyota als Vorbild westlicher Organisationen für modernes Management. Mit ihren Lösungen führen sie zu erstaunlichen Ergebnissen. Sie analysieren ihre Prozesse im Vertrieb und reduzieren dort kostenintensive Verschwendungen auf ein Minimum. So werden gute Ergebnisse schneller erreicht.

Ergänzend dazu wird der IST- und der mögliche Zielzustand beschrieben und die einzelnen Schritte zur Zielerreichung im Team festgelegt. (Alles wird fortlaufend gemessen, mit Zahlen, Daten und Fakten.)

7. Was heißt Coaching-Kata?

Die Coaching-Kata liefert die Grundlage, die Ihre Mitarbeiter in die Lage versetzt, die Ziele umzusetzen. Diese Umsetzungsquote in der Praxis sollte bei 90 – 95 % liegen. Damit erreichen Sie, dass sich Ihre Mitarbeiter Schritt für Schritt weiterentwickeln. Die Ergebnisse sind mehr als gut. Sie erreichen Wettbewerbsvorteile (USP oder Alleinstellungsmerkmal), die Sie maßgeblich von Ihren Wettbewerbern unterscheiden werden.